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Rallye-Team Olaf Gennat / Jörn Andresen
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Bericht 41.+42. ADAC Atlantis-Rallye

07.11.2013 

Das Beste kommt zum Schluss…

 

Nur zwei Wochen nach der Herbstrallye stieg das Saisonfinale der Rallyesaison 2013 in Kaltenkirchen. Der MSC-Kaltenkirchen lud zum Rallye-Doppel ein und 51 Teams wollten zum letzten Mal in diesem Jahr gegen die Stoppuhr antreten.

Eine Besonderheit gibt es bei dieser Veranstaltung. Sie wird nicht am Samstag, sondern an einem Sonntag ausgetragen. Am Samstag galt es Abnahmen zu erledigen und das Bordbuch zu erstellen. Pünktlich um 13 Uhr trafen das Team auf dem Festplatz, dem Rallyezentrum, in Kaltenkirchen ein.

Nachdem die Formalitäten erledigt waren, wurde das „Gebetbuch“ erstellt. Bei dieser Rallye sollte dies eine noch bedeutendere Rolle spielen, als ohnehin schon. Denn zum Einen war sich Petrus nicht schlüssig, welches Geläuf am Veranstaltungstag präsentiert werden sollte, zum Zweiten sollten die letzten Prüfungen in der Dunkelheit gefahren werden. Also musste hier auch jede noch so kleine Information notiert werden. Als alle Informationen zusammengestellt waren, stand noch die technische Abnahme im Festzelt auf dem Programm. Nachdem auch dies erledigt und der Rüsselsheimer Untersatz im Parc fermé geparkt wurde, trat das Team die Heimreise an.

Am frühen Sonntagmorgen schließlich kehrte man zurück. Immer noch war Petrus unschlüssig, ob es trocken bleiben sollte, oder die Himmelspforten geöffnet werden sollten.

Olaf und Jörn entschieden sich für eine aggressive Reifenwahl. Slicks wurden montiert und man hoffte auf keinen bis mäßigen Niederschlag bis zur Zielankunft.

„Wir müssen hier alles riskieren. Schließlich geht es noch um die Platzierungen in drei Meisterschaften. Entweder Sekt oder Selter…“, schmunzelte ein angriffslustiger Pilot.

Um viertel vor elf fiel die Startflagge und schon traf man am Start der WP 1 ein. Eine schnelle, teils rutschige Prüfung wartete zum Auftakt. Von Anfang an war das Team hellwach und legte ein ordentliches Tempo vor. Auch auf der WP 2, ebenfalls sehr selektiv, mit ständig wechselnden Belägen forderte alles von den Besatzungen. Auch hier wurde der Speed forciert und es lief alles wie am berühmten „Schnürchen“.

Dann folgte die 3. Prüfung, ein schneller Rundkurs. Noch in der 1. Runde wäre es hier fast zur Katastrophe gekommen. Doch glücklicher Weise, fuhr hier ein großherziger Schutzengel mit.

Beim Anbremsen aus hoher Geschwindigkeit vor einer Linkskurve brach das Heck urplötzlich aus und der Corsa schoss quer zur Fahrtrichtung auf einen ausgewachsenen Baum zu. Doch kurz vor dem Aufprall verhinderte ein Erdwall den Einschlag und katapultierte den Opel nach vorne und somit an dem Baum vorbei. Kurz abgehoben landete die Fuhre auf einer Hofeinfahrt und schlug vorne rechts in einem Schutthaufen ein, der den Wagen wieder in die richtige Richtung drehte. Sofort war die erste Fahrstufe angelegt und die Kupplung stellte den Kraftschluss wieder her und weiter ging es bis ins Ziel. „Dass war haarscharf und ich möchte mir nicht vorstellen, wie es ausgegangen wäre, wenn wir seitlich eingeschlagen wären“, schauderte es Jörn am Prüfungsziel. „Ich weiß nicht warum das Heck ausbrach. Wir waren nur noch Passagiere. Aber das kann schon mal passieren, wenn man sich am Limit bewegt“, erklärte ein ebenfalls geschockter, aber gefasster Pilot. Die letzte Prüfung verlief dann wieder planmäßig ohne Zwischenfall.

„Wir lagen mit der Reifenwahl 100%tig richtig und ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung. Bis auf den einen Ausrutscher ist es perfekt gelaufen für uns“, strahlte Olaf zufrieden.

 

Im Anschluss stellte man den Wagen im Rallyezentrum im Parc fermé ab und wartete auf die Reparaturpause.

Dort mussten kleine Richtarbeiten an der Frontpartie, Wartungsarbeiten erledigt werden. Zum Schluss wurde nachgetankt und das „Night-Face“ montiert.

Nach wenigen Minuten ging es dann zum Zweiten Umlauf.

Die Prüfungen 1 – 3 verliefen dann normal. Dann brach die Dunkelheit herein, Petrus hatte bis jetzt keinen Niederschlag spendiert und jetzt wurde den Teams alles abverlangt.

Vor der letzten Runde stoppte ein Streckenposten das Team mit der roten Flagge. Ein Team hatte es ein wenig übertrieben und seinen Untersatz unsanft im „Unterholz“ geparkt. Nachdem die Besatzung wohlauf das Wrack verlassen konnte, wurde die Prüfung erneut gestartet. Hier sollte nichts mehr riskiert werden und so fuhr man kontrolliert bis ins Ziel.

„Das war schon ein hartes Stück Arbeit. Wir haben heute alles richtig gemacht“, strahlte ein zufriedener Beifahrer im Ziel.

Beim Blick auf die Zeitentabelle bestätigten sich die Eindrücke vom Tag.

„In der ersten Veranstaltung sind wir zeitweise bis auf Gesamtplatz 6 vorgefahren. Mehr ging heute einfach nicht, aber das denke ich, ist schon eine „Hausnummer““, resümierte Olaf zum Abschluss.

„Mit jeweils Platz 2 in unserer Klasse H13 bei beiden Veranstaltungen, können wir zufrieden sein“, ergänzte Jörn.

Nun, dass war sie also, die Rallye-Saison 2013.

Aber ein Highlight folgt noch. In Kürze mehr…

 

Rallye-Team Olaf Gennat / Jörn Andresen

 

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